Einkauf und Vertrieb in der Balance – Juni 2019

Rebecca Gahlmann, Einkauf

Nach meiner Ausbildung zur Industriekauffrau habe ich vor eineinhalb Jahren bei der Fa. ASIS
angefangen und bin verantwortlich für den Einkauf und den Verkauf von Ersatz- und Verschleißteilen.
Hier ein kurzer Einblick in mein Aufgabengebiet:
Die Anfragen der Kunden landen auf meinem Tisch. Oftmals benötigen diese die Teile
schnellstmöglich, da ansonsten ein Maschinenstillstand droht. Innerhalb kürzester Zeit kläre ich
technische Fragen ab, kalkuliere die Preise und erstelle ein entsprechendes Angebot. Der Kunde
bestellt daraufhin. Es ist meine Aufgabe, diesen Auftrag sachlich und preislich zu prüfen und die
Artikel entweder intern oder bei unseren nationalen und internationalen Zulieferern zu bestellen.
Nachdem die Waren vollständig eingetroffen sind, organisiere ich den Versand (u.a. Erstellung von
Versandpapieren). Wenn es besonders schnell gehen muss, sorge ich für eine Direktanlieferung an
den Kunden. Dafür benötige ich ein gutes Gespür, in welchen Fällen ich diese Ausnahme anwenden
darf.
Nach Versand der Ware wird die Rechnung gestellt. Auch die Rechnungsstellung und die
nachfolgende Überwachung des Zahlungseingangs bleiben in meinen Händen.
Außerdem bin ich zeitweise auch in unser Projektgeschäft eingebunden. Hier bin ich der Kunde, stelle
Anfragen an unsere Lieferanten und platziere anschließend die Bestellung.
Wie man sieht, habe ich ein sehr umfangreiches Arbeitsspektrum und habe mit vielen Kunden,
Lieferanten und Kollegen Kontakt. Oft jongliere ich mit den Interessen der einzelnen Parteien und
versuche für alle das Bestmögliche herauszuholen. Dadurch wird meine Arbeit nie langweilig oder
eintönig.
Anfangs hatte ich ehrlich gesagt ganz schön Respekt davor, gleichzeitig für Einkauf und Vertrieb
verantwortlich zu sein. Ich befürchtete „zwischen zwei Stühlen zu sitzen“. Allerdings habe ich schnell
festgestellt, dass mir genau diese Herausforderung Spaß macht.
Jede Kundenbestellung ist anders. Ich stehe immer wieder vor kleineren, aber oft auch größeren
Herausforderungen und kann stolz auf mich sein, wenn ich sie Mal für Mal meistern kann.
In unserer Firma haben wir ein sehr gutes Betriebsklima und haben selbst in Stressphasen immer
noch sehr viel Spaß miteinander.