Whitepaper Oberflächenfunktionalisierung dreidimensionaler Kunststoffteile
Kunststoffoberflächen funktionalisieren statt aktivieren
Kunststoffteile aus unpolaren Polymeren, zum Beispiel Polypropylen, besitzen eine niedrige Oberflächenenergie. Vor dem Bedrucken, Beschichten oder Kleben ist deshalb eine zuverlässige Oberflächenaktivierung erforderlich, um Benetzung, Haftung und Prozesssicherheit zu verbessern.
Das Whitepaper zeigt, wie die Oberflächenfunktionalisierung durch Elektronenbehandlung als Alternative zu klassischen Aktivierungsverfahren betrachtet werden kann. Im Fokus stehen die physikalischen Grundlagen, der Vergleich zum Beflammen, relevante Prozessparameter sowie das kompakte Anlagendesign für dreidimensionale Kunststoffteile.
Außerdem wird beschrieben, wie kompakte niederenergetische Elektronenemitter mit Industrierobotern gekoppelt werden können, um komplexe 3D-Kunststoffteile reproduzierbar und langzeitstabil zu funktionalisieren.
Das erfahren Sie
- Warum unpolare Kunststoffteile vor dem Bedrucken, Beschichten oder Kleben aktiviert werden müssen
- Welche Grenzen und Herausforderungen beim Beflammen dreidimensionaler Kunststoffteile bestehen
- Wie Elektronenbehandlung zur Oberflächenfunktionalisierung eingesetzt werden kann
- Welche Prozessparameter und Anlagenkonzepte für eine reproduzierbare Funktionalisierung relevant sind
Warum ASIS?
ASIS verbindet Oberflächentechnik, Robotik, Steuerungstechnik und Elektronenbehandlung zu automatisierten Anlagenkonzepten. So können neue Verfahren nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenspiel aus Beschichtung, Prozessparametern, Anlagentechnik und Integration bewertet werden.